Erstmalig durften wir, auf Einladung vom Shantychor Berlin, an deren Festival der Seemannslieder teilnehmen. An diesem Event nahmen, außer dem Berliner Chor und uns, auch der Shantychor MK Bielefeld und der Maritime Chor aus Wolfsburg teil.
Am 2.7. machten wir uns daher (gemeinsam mit vielen Fans) auf den Weg in unsere Hauptstadt. Nach über neun Stunden Fahrt erreichten wir endlich unser Ziel – das Park Inn Hotel am Alexanderplatz. Jeder bezog sein Zimmer und der erste Tag (jedenfalls was noch davon übrig war) stand zur freien Verfügung.
Am nächsten Morgen ging es - nach dem Frühstück - Richtung Bundestag. Hier durften wir unsere „Regierungszentrale“ einmal richtig kennen lernen. Der Rest des Tages stand allen Teilnehmern zur freien Verfügung. Der eine verbrachte ihn mit Sightseeing, andere bummelten durch die Geschäfte oder gingen shoppen. Auch einfach „nur abhängen“, relaxen und das gute Berliner Bier genießen war eine nette und willkommene Alternative 😉.
Samstag ging es dann früh los Richtung „Großer Sendesaal des rbb“. Gleich nach dem Frühstück fuhren wir in die Masurenallee (wenn diese geschichtsträchtigen Mauern erzählen könnten!). Nach dem Soundcheck begann das Festival. Unsere Freunde aus Bielefeld eröffneten das Festival. Im Anschluss sang der Maritime Chor Wolfsburg.
Nach der Pause waren wir dran. Und was soll ich sagen: war das einsingen „nicht gerade rosig“ (ein wenig „mulmig“ war dem ein oder anderen beim betreten der Bühne schon – mir ging es jedenfalls so) so war unsere Darbietung einfach grandios! Wenn´s drauf ankommt sind eben alle top drauf! Mit dieser Lockerheit und Konzentration konnte es gar nicht besser laufen. Unsere Lieder, unsere Perfomance und unsere Combo waren „erste Sahne“. Das Publikum war, vom ersten bis zum letzten Lied, begeistert. So einen Applaus hat es schon lange nicht mehr gegeben. Selbst beim Verlassen der Bühne wurde noch laut und lange Applaudiert und „Bravorufe“ schallten uns hinterher.
Auch die anderen Chöre zeigten dem Publikum mit ihren Auftritten und super Darbietungen „was in ihnen steckt“! Die Qualität aller Chöre war enorm hoch und ich meine: hier vergleiche zu ziehen verbietet sich und wäre auch sehr schwer! Jeder interpretierte auf „seine Art“ – und das war auch „der besondere Reiz“. Das Level bei allen Teilnehmern war sehr hoch und machte einfach „Lust auf Mee/hr“! Der laute Applaus war der Lohn für gelungene Auftritte.
Nach dem gemeinsamen Finale trafen sich alle Teilnehmer noch zu einer „Afterparty“ in einer urigen Location. Hier „flog noch einmal die Kuh“ durch den Saal! Es war eine grandiose Stimmung unter den Teilnehmern. Es wurde gesungen, gelacht, gefeiert und auf ein erfolgreiches Festival angestoßen. Super!!! Leider verging die Zeit viel zu schnell und es hieß um 22.30 Uhr ab ins Hotel – den Tag ausklingen lassen.
Der Sonntag begann früh mit dem Frühstück, eh es zu einer gemeinsamen Bootstour über die Spree ging. Auf der „Wappen von Spandau“ trafen sich wieder alle Festivalteilnehmer, genossen vom Wasser aus die Millionenmetropole Berlin und ließen den gestrigen Tag noch einmal Revue passieren. Ein gelungener Abschluss einer erfolgreichen Konzertreise.
Nach der Tour: ab in den Bus, etwas Schlaf nachholen und auf zu Hause freuen. Es war anstrengend, erfolgreich, sehr schön und hat unheimlich „Bock gemacht“!
Danke an den Berliner Shantychor für die Einladung, die super Organisation, das hervorragende Festival, die gute Bewirtung und für das ganze „drumherum“!
Auch ein Dickes Dankeschön an unsere Organisatoren – und an unsere Fans die uns so zahlreich begleitet haben! Danke, Danke, Danke!
Euer
Tastentippser
Jörg
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Veröffentlicht am 06.07.2026